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“Jetzt Sprichst Du”-Umfrage

Am 25.4 haben wie unsere Umfrage zu “Wissen und Einstellungen zu Corona” erneut online gestellt um speziell den Studierenden der österreichischen und deutschen Hochschulen die Möglichkeit zu geben mit uns zu teilen was sie in der aktuellen Corona- Pandemie belastet, welche Ratschläge sie für Rektorate und Politik haben, und was sie brauchen um gut durch die aktuelle Situation und die Folge- Monate zu kommen.

Die Umfrage schließt am 9. Mai.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 19.02.21-18.04.21 war unsere Umfrage “JetztSprichstDu” speziell für all unsere Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen Österreichs online.
Wir sind der Meinung das gerade die Jüngsten unserer Gesellschaft in der Blüte Ihres Lebens von der Corona Situation ausgebremst, in ihrer Entwicklung gehemmt und bis dato wenig gehört wurden.

Wir wollten daher direkt von den Kindern und Jugendlichen wissen, wie es ihnen mit der Corona-Situation geht und bemühen uns, dass diese STIMMEN nun gehört werden.

(Für Deutschland wurde eine eigene Umfrage erstellt die auf de.JetztSprichstDu.com weiterhin aktiv ist.). Nähere Informationen zur “Jetzt Sprichst Du”-Umfrage finden Sie HIER.

 

Pressebeiträge “Jetzt Sprichst Du!”:

Welle 1 Radio: “Veränderung des Schlafs bei Kindern & Jugendlichen zu Corona- Zeiten” (13. April 2021):

FOCUS – Schlafstörungen, Bewegungsmangel, Computer-Sucht: Lockdown-Folgen für Kinder (8. April 2021, 12:20)

ORF Salzburg Radio (Mittagszeit) – Pandemie – Das Leiden der Jungen (7. April 2021, 13:00):

Salzburg @ORF.at – Kinder leiden durch Pandemie (6. April 2021, 12:25)

Salzburg 24 – Worüber sich Kinder in der Pandemie Sorgen machen (6. April 2021, 12:18)

ServusTV (Servus am Abend) – Schlaflos in der Krise: Deutlich mehr Schlafstörungen bei Kindern und Jugendlichen (6. April 2021, 18:05)

ORF TV (Salzburg Heute, Teil 1) – Studie: Kinder leiden durch Pandemie (6. April 2021, 19:00)

ORF TV (Salzburg Heute, Teil 2) – Studiogespräch mit Psychologe Manuel Schabus (6. April 2021, 19:00)

APA – Schlafstörungen von Kindern und Jugendlichen stark gestiegen (26. März 2021, 10:27)

FOCUS – Massive Probleme für Kinder und Jugendliche: “Das Schlimmste kommt erst noch…” (18. März 2021, 11:24)

MeinBezirk.at – Die Kollateralschäden an unseren Corona-Volksschülern in Zahlen (17. März 2021, 19:35)

APA – Acht von zehn Kindern geht es schlechter als vor der Pandemie (12. März 2021, 11:08)

Salzburg @ORF.at – Kinder von Lockdowns schwer geschädigt (12. März 2021, 14:00)

Salzurg 24 – Jedes fünfte Kind öfter traurig oder einsam (12. März 2021, 14:32)

 


Umfrage zu Wissen und Einstellungen zur Corona-Pandemie – Erwachsene

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Manuel Schabus und Esther-Sevil Eigl läuft aktuell eine Umfrage zu Wissen und Einstellungen zur Corona-Pandemie.  Ziel der Studie ist es, einen repräsentativen Überblick über die Beurteilung der aktuellen Lage der Corona-Pandemie in der deutsch-sprachigen Allgemeinbevölkerung zu erhalten.

Falls du derzeit in der Schweiz lebst und mindestens 18 Jahre alt bist, mach noch mit!

Link zur Umfrage (in der Schweiz lebend): https://schweiz.jetztsprichstdu.com 

Die Österreich & Deutschland Umfrage für Erwachsene ist abgeschlossen. Ergebnisse aus Deutschland wurden vom FOCUS am 22.2 veröffentlicht.

 

*** Studienergebnisse Österreich (vom 5.2.2021) ***

Irrationale Angst lebensbedrohlich an „Corona“ zu erkranken

In der aktuellen Auswertung (05.02.21) der Studie „Wissen und Einstellungen zu Corona“, welche von Univ.-Prof. Manuel Schabus initiiert wurde, flossen die Daten von insgesamt 3.606 in Österreich lebenden erwachsenen Personen ein (64,2% weiblich, 35,5% männlich, 0,3% divers). Eine homogene Altersverteilung (ca. 20% pro Altersgruppe) ermöglicht ein repräsentatives Abbild der aktuellen Einstellung und Befindlichkeit der österreichischen Gesellschaft zum Thema „Corona“. Nur die Gruppe der 60-69 und der über 70-Jährigen ist mit insgesamt 13,1% etwas geringer vertreten.

Als größte Befürchtung in der aktuellen Pandemie wird hierbei wahrgenommen, (1) dass ein naher Angehöriger erkrankt (68,2%), (2) die wirtschaftlichen Schäden, die befürchtet werden (46,3%) und die Einschränkung der Meinungsfreiheit bzw. der Grundrechte (45%). Am seltensten genannt wurde hingegen die Befürchtung, tatsächlich selbst an „Corona“ zu sterben (15,2%).

Fast 90% der TeilnehmerInnen (89,1%) fühlen sich inzwischen durch die Corona-bedingten Maßnahmen sehr (60,2%) oder zumindest etwas (28,9%) eingeschränkt. Diese Bedenken/Unmut teilen die meisten TeilnehmerInnen (81,2%) regelmäßig oder mehrmals im privaten Bereich mit Freunden oder der Familie. Hierbei sind alle Altersgruppen gleichmäßig kritisch. 26,9% der TeilnehmerInnen engagieren sich auch öffentlich durch Postings in Foren, durch die Teilnahme an Demonstrationen oder auch rechtliche Schritte. Gefühle von Ärger und Unruhe aufgrund des Eindrucks einer nicht objektiven Berichterstattung beschäftigten mehr als Drittel der TeilnehmerInnen (38,2%) die ganze oder die meiste Zeit.

In der Pandemie am belastendsten wahrgenommen, wird vor allem soziale Kontakte nicht mehr wahrnehmen zu können (42,6% Freunde nicht treffen bzw. 46,7% Angehörige nicht treffen), Homeschooling bei Eltern (44,9%) und wirtschaftliche Folgen (69,8%). Überraschenderweise wird die Angst, Überträger der Krankheit zu sein (17,3%), selbst zu erkranken (5,6%) oder eine Mangelversorgung durch eine etwaige Überbelastung des Gesundheitswesens (15,2%), als weit weniger belastend eingestuft als die zuvor genannten sozialen und wirtschaftlichen Folgen.

Interessant ist auch das Ergebnis zur Frage „Für wie groß halten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass „Corona“ bei Ihnen im Laufe der nächsten 12 Monate eine lebensbedrohliche Erkrankung (in%) auslöst?“ Selbst wenn man von allen bereits SARS-CoV2 infizierten Fällen ausgeht, liegt die statistische Wahrscheinlichkeit (1) hospitalisiert zu werden zwischen 0,25% (10-29 Jahre) und 17,1% (75-79 Jahre), (2) das Risiko auf der Intensivstation zu landen bei 0,24% (18-29) bis 2,81% (70+). [Anmerkung 14% der Hospitalisierten Covid-19 Erkrankten werden im Schnitt intensivmedizinisch behandelt; Quelle RKI].

Das subjektiv erlebte Risiko wird 6x (70+) bis 56x (<39) fach überschätzt (siehe Tab. 1):

Interessanterweise wird jedoch die Übersterblichkeit in der Gesamtbevölkerung nicht über-, sondern eher unterschätzt. Bei der Frage der Übersterblichkeit für 2020 nehmen 26.7% noch eine sehr starke oder starke Übersterblichkeit an, beziffern die Übersterblichkeit dann jedoch mit 3816 Fällen im Schnitt (winsorized mean; 95% Konfidenzinterval 3673-3959). Tatsächlich lag die Sterblichkeit im Jahr 2020 jedoch 5350 Fälle über der erwarteten Schwankungsbreite (Sterblichkeit in Ö 2019: 83386 (+-2791 Schwankungsbreite); Sterblichkeit Ö 2020: 91527 (Anm. unbereinigt für Bevölkerungswachstum und Anstieg der Gruppe 65+ in Gesamtbevölkerung). 25,2% erwarten keine Übersterblichkeit.

Bei der Impfbereitschaft geben 43,9% der TeilnehmerInnen an, sich auf jeden Fall impfen zu lassen (4,9% davon tun das aufgrund beruflicher Anforderungen), 30% möchten erst einmal abwarten oder sind noch unentschlossen und 26,1% möchten sich auf keinen Fall impfen lassen.

Bei denjenigen, die für eine Impfung sind, sagt die Hälfte (49,4%), dass der primäre Grund für die Impfung ist, „wieder zu einem normalen Leben zurückkehren zu können“. Sich selbst (26,5%) oder andere (24,1%) zu schützen, wird seltener als der treibende Faktor angegeben.

Die Mehrzahl derjenigen, die gegen eine Impfung sind (54,2%) sieht den Hauptgrund darin, dass die Nebenwirkungen der Impfung bisher zu wenig bekannt und erforscht sind.

92,3% derjenigen, die bereits einen PCR- oder Antigen-Test hatten, erhielten ein negatives Testergebnis. 87,2% derjenigen, die ein positives Testergebnis erhielten, sprechen von keinen oder leichten Symptomen, die restlichen 12,8% von teils schweren Symptomen.

Dass 42,2% der TeilnehmerInnen von einer Rückkehr zur Normalität erst im Jahr 2022 oder noch später rechnen, ist ein Ausdruck einer alarmierenden Perspektivenlosigkeit in der Bevölkerung. Am ehesten hilft den TeilnehmernInnen durch diese Krise zu kommen, Zeit in der Natur zu verbringen (76%), Sport und Bewegung (72%) sowie Angehörige oder Freunde persönlich zu treffen (68%).

(Analyse vom 5.2.2021)

 

*** Studienergebnisse Österreich II (Analyse vom 12.02.2021): ***

Effekte über Alter und Geschlechter weitgehend gleichverteilt

Zuseher von öffentlich-rechtlichem und Privatfernsehen reagieren unterschiedlich, Nicht-Akademiker und Akademiker ebenso

57,1% der TeilnehmerInnen mit Hochschulabschluss und 63,5% der Nicht-Akademiker fühlen sich durch die Corona-bedingten Maßnahmen sehr eingeschränkt (N= 3818). Wertet man dieselbe Frage für die beiden Extremgruppen, die fast ausschließlich öffentlich-rechtliches Fernsehen vs. diejenigen, die auch häufig Privatfernsehen (und nicht täglich öffentlich-rechtliches Fernsehen) konsumieren aus, zeigt sich eine Diskrepanz von 47,9% bei öffentlich-rechtlichen (n= 871) zu 72,7% bei Privat-TV-Sehern (n= 806). Auch die Gruppen jenseits der 60 Jahre fühlen sich zu 46,2% sehr oder 35,9% etwas eingeschränkt.

Ihre Bedenken/Unmut bezüglich Corona teilen 65,8% der öffentlich-rechtlichen und 94,9% der Privat-TV-Seher regelmäßig oder mehrmals im privaten Bereich mit Freunden oder der Familie. Frauen wie Männer sind hier gleichsam besorgt und kritisch, und selbst die Gruppe 60+ äußerst sich zu 72,2% regelmäßig oder mehrmals privat kritisch zu den „Corona bedingten Maßnahmen und Gesetzesänderungen“.

Gefühle von Ärger und Unruhe aufgrund des Eindrucks einer nicht objektiven Berichterstattung beschäftigten 31,6% der Akademiker und 45,7% der Nicht-Akademiker. Besonders unterschiedlich reagieren hier wieder die Zuseher vom primär öffentlich-rechtlichem vs. Privatfernsehen: 10,5% stehen hier 68,7% gegenüber die die Berichterstattung die ganze oder meiste Zeit als nicht objektiv und neutral einschätzen.

In der Pandemie am belastendsten wahrgenommen wird vor allem, soziale Kontakte nicht mehr wahrnehmen zu können. Selbst in der Gruppe 60+ wird der Punkt Freunde bzw. Angehörige nicht mehr persönlich treffen zu können mit 63,8% bei den 3 belastendsten Faktoren gereiht.

Bei der Frage, welche die größten Befürchtungen während der Pandemie sind, scheiden sich abermals die Geister, je nachdem welches TV-Medium primär zum Informationsgewinn zur Corona- Pandemie konsumiert wird:

Während 69,4% der öffentlich-rechtlichen TV-Sehern befürchten, dass ein naher Angehöriger erkrankt, sind dies nur 26,3% bei den Privat-TV-Sehern. Bei den Einschränkungen der Grundrechte und Meinungsfreiheit stehen 21,3% öffentlich-rechtliche, 44,4% Privat-TV-Sehern gegenüber. Körperliche Langzeitfolgen befürchten 46,4% der öffentlich-rechtlichen vs. 12,3% der Privat-TV-Sehern. Selbst schwere Symptome durch Corona zu erleiden stehen 46,1% beim öffentlich-rechtlichen den 9,1% beim Privatfernsehen gegenüber. Tatsächlich Angst an Corona zu versterben haben 15,7% der öffentlich-rechtlichen und lediglich 5,2% der Privat-TV-Seher.

Angst vor psychischen Schäden finden sich etwas mehr bei Frauen (38,2%) als bei den Männern (31,5%), und sowohl bei Akademikern (32,3%) als auch etwas vermehrt bei nicht-Akademikern (39.5%). Wirtschaftlichen Schaden befürchten 52% der Nicht-Akademiker und 41,7% der Akademiker.

Des Weiteren haben wir gefragt, wie belastend verschiedene Faktoren in der aktuellen Corona Pandemie sind. Dabei gaben 80,7% der Frauen und 73,3% der Männer an, dass es (sehr oder etwas) belastend ist die Angehörigen nicht mehr regelmäßig persönlich zu treffen. Auch bei der Sorge, dass ein naher Angehöriger erkrankt, waren Frauen (58,4%) besorgter als Männer (46,1%). Die getrennte Analyse nach Personen, die primär öffentlich-rechtliches vs. auch regelmäßig Privatfernsehen konsumieren, ergab erneut eine wesentlich größere Beunruhigung der ersteren Gruppe (75,7% vs. 31,6%). Auch die persönliche Sorge an Corona zu erkranken, wird bei öffentlich-rechtlichen Fernsehzusehern viel höher angegeben (42,8%) als bei Personen, die auch regelmäßig Privatfernsehen sehen (7,5%).

Private Konflikte aufgrund von Diskussionen zum Thema Corona sind unter Frauen (52,7% vs. 43,4% bei Männern) und Zusehern von Privat-TV (62% vs. 38% bei Öffentlich-Rechtlichem) wesentlich häufiger.

Frauen erleben das Thema „Homeschooling“ zu 50,3% als sehr belastend (vs. 37,9% beim männlichen Counterpart). Auch erleben Frauen das Hören/Sehen von Nachrichten zu „Corona“ (65,6%) als wesentlich belastender als Männer (52,1%).

Wirtschaftliche Folgen werden von Frauen (73,1%) als (sehr) belastend empfunden, bei Männern sind dies noch immerhin 65,2%. Interessant ist, dass auch hier wieder Personen, die regelmäßig Privatfernsehen konsumieren (84,6%) deutlich besorgter reagieren als die Zuseher von primär öffentlich-rechtlichem Fernsehen (57,3%).

Dasselbe Bild findet man bei befürchteten gesundheitlichen Kollateralschäden (d.h. mangelnde Versorgung anderer Krankheiten, aufgeschobene OPs, etc.) mit 70,7% (sehr) besorgter Frauen und 62,3% (sehr) besorgter Männer bzw. 58,4% bei öffentlich-rechtlichen TV-Zusehern vs. 79,6% bei solchen, die regelmäßig Privatfernsehen konsumieren (79,6%).

Auch bei der Frage nach beeinträchtigtem Schlafverhalten aufgrund der Pandemie, zeigen sich Frauen wesentlich mehr betroffen (30,5%) als Männer (19,5%).

Zu Guter Letzt wurde die Frage „Für wie groß halten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass „Corona“ bei Ihnen im Laufe der nächsten 12 Monate eine lebensbedrohliche Erkrankung (in%) auslöst?“ getrennt nach Geschlecht und primärem TV-Medium ausgewertet. Frauen (18-69J.) überschätzen das Risiko dabei systematisch stärker als Männer, und umso stärker je jünger sie sind (siehe Tabelle 2). Zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern gibt es dabei keine nennenswerten Einschätzungsunterschiede.

Analysiert man diese Einschätzungen separat für die beiden oben definierten Extremgruppen, d.h. primäre Konsumenten öffentlich-rechtlichen Fernsehens vs. solchen die regelmäßig Privatfernsehen (aber nicht täglich Öffentlich-rechtlich) konsumieren so zeigen sich höhere Risiko-Einschätzungen in der Gruppe der öffentlich-rechtlichen Zuseher (11,8% bei der jüngsten Gruppe, 19,9% bei der 70+ Gruppe) vs. 7,7% bei der jüngsten Gruppe (18-29J.) und 5,7% (70+) bei letzterer Gruppe.

(Analyse vom 12.2.2021)

Update vom 17.3.2021
Mit Hilfe des Risikorechners QCOVID der Univ. Oxford – https://qcovid.org/Calculation – kann das individuelle schwere Erkrankungs- (Krankenhausaufenthalt) und Sterberisiko aufgrund von COVID-19 noch viel genauer berechnet werden als oben in der Tabelle angegeben. Siehe dazu auch die Fachpublikation www.bmj.com/content/371/bmj.m3731 für weitere Details.
Beispielhaft ein paar Risikokalkulationen:
20-Jähriger gesunder Mann: 1:33.333 (0,0031%) für schwere Erkrankung, 1:1.000.000 (0,0001%) für das Sterberisiko
30-Jährige gesunde Frau: 1:5.102 (0,0209%) für schwere Erkrankung, 1:200.000 (0,004%) für das Sterberisiko
40-Jähriger gesunder Mann: 1:3.300 (0,0306%) für schwere Erkrankung, 1:66.667 (0,0015%) für das Sterberisiko
50-Jährige übergewichtige Frau (BMI 28) mit Typ II Diabetes: 1:960 (0,0371%) für schwere Erkrankung, 1:6.536 (0,0026%) für das Sterberisiko
60-Jähriger Mann mit einer COPD: 1:738 (0,0907%) für schwere Erkrankung, 1:4.274 (0,0181%) für das Sterberisiko

(Adaptiert von M. Sprenger)

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass das Risiko an Covid-19 zu sterben für Personen unter 65 äußerst gering ist und mit dem Risiko am täglichen Arbeitsweg per PKW tödlich zu verunglücken gleichgesetzt werden kann (Ioannidis, Axfors, & Contopoulos-Ioannidis, 2020).

Sehr spannend in diesem Zusammenhang ist auch ein aktueller Vortrag von Prof. Ioannidis der als einer der weltweit bekanntesten Epidemologen & Population Health Experten gilt (h-index > 200!) und seine Einschätzung der Corona Pandemie hier zusammenfasst.

Weitere Pressebeiträge:

FOCUS Deutschland (22.2.21): “Deutsche überschätzen ihr eigenes Corona-Risiko um das 7- bis 38-fache”

ORF TV (im Zentrum; 21.2.21): “Zwischen Virologie und Psychologie – Ist der Lockdown bis Ostern gerechtfertigt?”

Servus TV (Talk im Hangar, 18.2.21): “Soziale Eiszeit: Wie krank machen uns die Corona- Maßnahmen?”

FOCUS Deutschland 🇩🇪 – Eigens Risiko völlig überschätzt: Wie Österreicher Corona und Lockdown erleben (8. Februar 2021, 15:55)

Kronen Zeitung – Jeder Zweite lässt sich impfen (7. Februar 2021, 10:00)

Salzburger Nachrichten – Corona-Impfbereitschaft liegt laut Umfrage bei 45 Prozent (6. Februar 2021)

ORF TV (Salzburg heute; 5.2.21): “Was macht Corona mit uns? & “Psychologe Schabus: CoV Risiko massiv überschätzt”

Salzburg @ORF.at – Umfrage: Mehr als 80 Prozent kritisieren CoV-Maßnahmen (5. Februar 2021, 17:50)


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